Der St. Johanner Markt ist ein Marktplatz und Distrikt im Saarbrücker Stadtteil St. Johann und bildet das Zentrum der saarländischen Landeshauptstadt. Nachdem das ehemalige Fischerdorf St. Johann („Sente Johan dat dorf“) im Jahre 1322 mit einem Freiheitsbrief die Stadtrechte erhalten hatte, vergrößerte es sich und stellte den Marktplatz als Ortsmitte aus, umringt von wenigen Straßen und der Stadtmauer. Die heutige abseitige Lage der Basilika St. Johann, die an der Stelle der früheren mittelalterlichen Kapelle von St. Johann steht, vom Zentrum, dem St. Johanner Markt, erklärt sich dadurch, dass sich der St. Johanner Markt ursprünglich in der für mittelalterliche Verhältnisse recht breiten Katholisch-Kirch-Straße befand und dann im Spätmittelalter an seinen heutigen Platz verlegt wurde. Ein Brand im Jahr 1503 zerstörte die Gebäude des Ortes fast vollständig.

Mitte des 18. Jahrhunderts entstanden unter der Regentschaft von Fürst Wilhelm Heinrich neue barocke Bürgerhäuser rund um den Markt nach einer Konzeption des Baumeisters Friedrich Joachim Stengel. Allerdings war Stengel nachweislich an keinem Hausbau am St. Johanner Markt direkt beteiligt. Markantestes Objekt jener Zeit ist der St. Johanner Marktbrunnen, der einen älteren Brunnen aus dem Jahr 1602 des Schlossbaumeisters Heinrich Kempter ersetzte. Der Brunnen von 1602 zeigte einen gewappneten Mann mit zwei Schilden, dem Wappen des Grafen und dem Wappen von St. Johann. Doch bereits vorher ist ein ähnlicher Brunnen aus dem Jahr 1556 belegt. Baumeister des neuen barocken Brunnens war Ignatius Bischof. Die bildhauerischen Arbeiten führte Johann Philipp Mihm aus. Das Eisengitter schuf Sontag Bückelmann, die Kunstschmiedearbeiten wurden von Johann Ludwig Hör durchgeführt. Ab dem Jahr 1890 fuhr die Straßenbahn Saarbrücken über den Markt.

Im kriegszerstörten Bereich zwischen Obertor-, Bleich- und Fassstraße wurden flachgedeckte Neubauten auf die alten kleinteiligen Parzellen gesetzt. Kultureinrichtungen wie die Stadtgalerie und eine Kleinkunstbühne im historischen Gasthaus „Stiefel“, die in den 1990er Jahren einer Kernsanierung und den Umbaumaßnahmen zur Erlebnisbrauerei weichen musste, sollten das Angebot von Gasthäusern und Geschäften ergänzen. Der Bildhauer Paul Schneider initiierte im Jahr 1978 zusammen mit dem Kulturamt Saarbrückens ein internationales Bildhauersymposion, bei dem siebzehn Steinskulpturen geschaffen wurden. Das Bodenpflaster wurde ebenfalls nach Plänen von Paul Schneider unter künstlerischen Gesichtspunkten verlegt. Der in der NS-Zeit verlegte Marktbrunnen wurde wieder an seinen ursprünglichen Platz versetzt. Bäume sollten für schattenspendendes Grün sorgen. Am 1. Mai 1979 wurde in Anwesenheit von Bundeskanzler Helmut Schmidt die Fertigstellung des sanierten St. Johanner Marktes feierlich begangen. Heute findet eine Vielzahl von Veranstaltungen auf dem Markt statt, darunter das Saarbrücker Altstadtfest oder der Christkindlmarkt. (wikipedia)

http://www.saarbruecken.de/tourismus/sehenswertes/sehenswuerdigkeiten/st_johanner_markt

 
 

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